Ein gesundes Selbstwertgefühl ist die Voraussetzung für ein erfolgreiches Leben. Es bestimmt die Qualität deiner Beziehungen zu deinen Freunden, zum Ehepartner und zu deinen Kindern. Selbstbewusstsein ist auch die Voraussetzung um im Beruf weiterzukommen und um den Plan Gottes in deinem Leben umsetzen zu können. Deshalb ist es wichtig, ein gesundes Selbstwertgefühl zu entwickeln.
Unser Selbstwertgefühl beruht, wie ich bereits im Artikel “Heilung eines niedrigen Selbstwertgefühls” beschrieben habe, auf drei Säulen:
- Ich gelte etwas.
- Ich gehöre dazu.
- Ich kann etwas leisten.
Einfache Methoden, die wir mit der Kraft des Heiligen Geistes beherzigen, können dein Selbstwertgefühl jetzt sofort entscheidend verändern. Je öfters du diese Regeln einübst, desto mehr wird dein Denken in diesem Prozess verändert. Die folgenden Regeln unterliegen dem Gesetz von Saat und Ernte. Je mehr du von einem dieser Samen säen wirst, desto mehr wirst du diese bestimmte Frucht ernten.
- Beginne dich selbst zu lieben
In der Bibel steht in Sprüche, dass der Barmherzige sich selbst Gutes tut (Sprüche 11,17). Niemand kann dir einreden, dass du nicht genügst, solange du dies nicht annimmst. Wir sind das Ebenbild Gottes und bestehen aus Körper, Geist und Seele. Pflege deinen Körper und kleide dich so schön du kannst. Gib deinem Geist gute Nahrung aus der Bibel und fange an wertschätzend über dich zu denken.
. - Rede nicht negativ über dich
Auch an dieser Stelle gilt das Gesetz von Saat und Ernte. Die Dinge, die du über dich sagst, werden einen Effekt auf dein Leben haben. Sprich positiv über dich selbst. Lache niemals mit, wenn andere Witze auf deine Kosten machen.
- Lies Biografien erfolgreicher Menschen und umgib dich mit positiven und wohltuenden Menschen.
Du kannst dir aussuchen, mit wem du Umgang hast. Dein Selbstbewußtsein zu stärken, kann (muss es aber nicht) auch bedeuten den Kontakt mit dem einen oder anderen abzubrechen, wenn Gott dir nicht gerade einen speziellen Auftrag für diesen Menschen gegeben hat. Lass dich inspirieren und motivieren, wie andere ihre Schwächen und Begrenzungen überwunden haben. Persönlich liebe ich es, wenn in Gottesdiensten Zeugnisse gegeben werden. - Höre, wo immer du kannst, auferbauenden Predigten zu – sei es als MP3, CD oder als Kassette und lies gute Bücher.
Eine hervorragende Methode seine Gedanken auszurichten und gute Samen in sich zu säen.
. - Mache anderen ehrliche Komplimente und lächele sie an.
Es wird dir selbst Freude bereiten, wenn du anderen solche kleinen Geschenke machst. Du wirst dich selbst als wertvoll und nützlich erleben. Darüber hinaus wirst du nach einiger Zeit anfangen, das zu ernten, was du in anderen Menschen gesät hast. - Setze dir nicht zu hohe Ziele und unterfordere dich lieber
Sei nicht zu perfektionistisch. Es ist in Ordnung, wenn du dir vornimmst, nur einmal alle zwei Wochen eine kurze Joggingstrecke zu laufen. Du musst dir nicht jeden dritten Tag einen 10-KM-Lauf verordnen. Im ersten Fall wirst du dich als erfolgreich fühlen, im Zweiten wahrscheinlich eher als Versager, wenn du dein Vorhaben nicht umsetzen kannst. - Schreibe dir all deine Erfolge, deine Siege und die schönen Momente in deinem Leben auf und beschäftige dich mit ihnen.
Du säst damit alte Samen, die schon auf deiner Habenseite sind, neu und wirst damit in der Zukunft neue Erfolge feiern können. Präge und erneuere dein Denken mit diesen Dingen. Heisst es nicht in der Bibel in Philipper 4: “Alles was gut, rein, auferbauend ist, darüber denkt nach …” - Höre auf zu kritisieren und über andere zu nörgeln
Diese Dinge werden auf dich zurückfallen und sie beinflussen dein Denken. Nörgeleien über andere zerstören dein eigenes Selbstwertgefühl. - Sag öfters: Nein, das möchte ich nicht.
Sich abzugrenzen, wenn einem etwas nicht gefällt, stärkt das Ich-Bewusstsein und holt dich aus der Rolle des Opfers. Du darfst bestimmen, was du wirklich möchtest.
. - Grübele nicht über deine Niederlagen und verzeih dir deine Fehler 490 Mal am Tag.
Du bist nicht nur das, was du tust, sondern viel mehr. Verzeih dir Fehler in deiner Arbeit. Verzeih dir deine Eheprobleme, deine Scheidung und die Fehler in der Kinderziehung. Gott hat dir schon längst verziehen. - Sorge dich nicht um die Zukunft
Nichts trägt so gründlich zur Zerstörung deines Selbstwertgefühls bei wie sich ständig Sorgen zu machen. Du nimmst dich schon vorab als wirkunglos und hilflos wahr, noch bevor die Situation tatsächlich da ist. Begrenze dein Sorgen auf den heutigen Tag.
.
- Höre mit Schuldzuweisungen auf
Gott hat dir und den anderen vergeben. Das reicht. - Vergleiche dich nicht mit anderen
Sich zu vergleichen, wird unweigerlich zu einem Minderwertigkeitsgefühl führen. Wenn du deine Schwächen mit den Stärken anderer Menschen vergleichst, kannst du nie gewinnen.
. - Spezialisiere dich
Werde in einem Bereich richtig gut. Lies alles zu diesem Themengebiet, übe dich darin und mache alles, um ein Experte auf diesem Gebiet zu werden. In diesem Bereich wirst du dich als wirksam und kompetent fühlen.
Schreibe mir eine Mail, wenn du Hilfe in den oben angesprochenen Punkten brauchst, um ein Telefongespräch mit mir zu vereinbaren.
Günther aus dem Offenen Haus Tegel
Bild: Klaus Schmidt, © pixelio.de
Bitte nicht anklicken - nur für Multiplikatoren.
Hallo,
dieser Text ist meines Wissens von Joyce Meyer. Ich würde ihm mir gern kopieren und ausdrucken. Ist das so ohne Weiteres möglich, oder soll ich mich direkt ans Joyce Team wenden? Finde es übrigens super, dass ihr den Text hier habt!
Gruß, Anny
Hallo Anny,
.
) verglichen zu werden.
das macht mir Hoffnung …
Oft kommen Geschichten auch als Ausfluß durch Begegnungen mit Menschen zustande. Manchmal sitze ich dann da und sehe die Welt aus der Perspektive eines Artikels
)))
diesen Text habe ich selbst geschrieben (hier an meinem Schreibtisch, mit dem eigenen Laptop
Von Joyce Meyer habe ich zwar vor Jahren mal im Urlaub ein englisches Buch von einer Bekannten gelesen, aber um ehrlich zu sein, weiss ich gar nicht mehr, um was es da genau ging. Grundthema war wohl “Erneuerung der Gedanken”.
Also den Artikel kannst du gerne gemäß der GNU-Lizenz verwenden (siehe rechts unten bei CC).
Finde ich übrigens klasse mit Joyce Meyer (also innerlich
Alle Artikel auf diesen Seiten sind von mir selbst geschrieben. Ich laufe immer mit einem Notizblock (entweder einem richtigen oder mit einem Virtuellen im Kopf) durch die Gegend, sammle Themen, bete sehr viel und natürlich habe ich auch eine theologische Ausbildung. Wenn ich mehr Finger hätte, dann würde ich gerne noch viel mehr schreiben, weil so viele Themen in mir sind, die ich gerne aufschreiben möchte.
sei lieb gegrüßt,
Günther