. Gott sieht Dinge oft anders als wir sie sehen. . . Menschen aus anderen Nationen, die hier in Berlin leben, .. spielen in Gottes Denken eine andere Rolle als wir dies . . sehen würden:
. Menschen aus anderen Ländern sind der fehlende Schlüssel Gottes für eine tiefgreifende, christliche Transformation unserer deutschen Städte.
Afro-Deutsche werden dabei eine wichtige Rolle spielen!
In der Kultur anderer Länder hat Gott Werte eingepflanzt, die uns als Deutsche fehlen. Dabei denke ich nicht daran, dass afrikanischer Lobpreis bewegter und emotionaler ist. Vielmehr denke ich zum Beispiel an die Tiefe ihres Gebetslebens und dass mit der Würde und Gnade Gottes nicht so leichtfertig umgegangen wird.
Vor kurzem hatte ich das fast schon „traurige“ Privileg als erster (weißer) Deutscher in einer afrikanischen Gemeinde in Berlin zu proklamieren, dass Gott Christen aus Afrika dazu berufen hat, die Lebensqualität der Gesellschaft in Deutschland zu verbessern und die geistliche Situation in Berlin und anderen Städten zu verändern. Ich muss zugeben, dass auch mich Gott erst durch prophetische Worte von verschiedenen Menschen auf diese simple Tatsache aufmerksam machen musste.
Dabei ist das Gottes Standard, dass Menschen aus anderen Ländern im Spiel sind, wenn unser himmlischer Vater Neues bewirken will. Abraham und Daniel waren Ausländer. Joseph wurde mächtig von Gott in Ägypten gebraucht! Auch im Neuen Testament sehen wir ein ähnliches Muster: Paulus und die Apostel wurden vollmächtig in vielen Nationen gebraucht, um den Glauben zu verbreiten und bis heute anhaltende gesellschaftliche Veränderungen anzustoßen.
Hand aufs Herz! Glauben Sie, dass dies auch durch Menschen aus Afrika geschehen kann? Mitten in Berlin, Würzburg oder Münster ?
Wenn dieser Gedanke richtig ist, dann müssen wir dringend unser Denken als deutsche Christen erneuern und anfangen umzudenken. Ausländer sind nicht „unsere“ Problemfälle, sondern wichtige Partner bei der Transformation unserer Lebenswirklichkeit hier in Berlin und in Deutschland. Mit ihnen sollten wir uns beraten, was unsere nächsten gemeinsamen Schritte sind. Im übertragenen Sinne könnte dies bildhaft so ausgedrückt werden: Wir waschen uns gegenseitig die Füße, um dann guten Schrittes gemeinsam voranzukommen.
Aber ich will nicht verschweigen, dass auch Menschen aus Afrika umdenken müssen. Es geht für sie nicht nur darum, in der deutschen Gesellschaft zu überleben und sich, so gut es geht, zu integrieren.
Christliche Afro-Deutsche müssen sich einmischen und anfangen, Verantwortung für ihre deutsche Umgebung zu übernehmen. Sie müssen anfangen, Deutschen mit ihren Möglichkeiten im Alltag zu dienen. Das fängt bei der Essenseinladung von deutschen Nachbarn an, die Probleme haben und denen sie mit der Liebe Gottes begegnen.
Und geht weiter mit kreativen Ideen, wie Afro-Deutsche unsere Kieze in Berlin und in anderen Städten sicherer, sauberer, bunter und lebenswerter machen können.
Das wird die Bilder in der Tagespresse verändern. Im Vordergrund stehen dann nicht mehr „Opferbilder“, sondern vielmehr Bilder, wie Afrikaner zum Beispiel ein Nachbarschaftszentrum zum Nutzen aller Anwohner aufgebaut haben oder wie der deutsch-afrikanische Gospelchor wieder ein schönes Konzert im Altenheim gegeben hat.
Eine Utopie ? Arbeiten wir dran, dass es keine bleibt. Jede positive Veränderung beginnt mit Gedanken, mit einer Utopie.
>> Hier ein Video über eine afrikanische Lobpreiszeit (aus einer anderen Gemeinde auf Youtube). Recht realistisch die Szenen aus dem Gottesdienst. –
Und kann in vielen deutschen Städten jeden Sonntag miterlebt werden.
Über Emails mit konkreten Ideen oder Ermutigungen, die ich an die Gemeinde oben weiterreichen kann, würde ich mich sehr freuen: berlin@inmeinerstrasse.de
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Bild: Jerzy, pixelio.de
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