In vielen Kulturen ist es so, dass ein neugeborenes Kind erst im Laufe der Zeit einen richtigen Namen bekommt. Die Eltern lassen sich Zeit und beobachten das Kind. Erst dann bekommt es einen Namen.
Mit den ersten Christen war es ähnlich. Ihren Namen bekamen sie erst im Laufe der Zeit von anderen. Nicht in Jerusalem, dem Entstehungsort der Gemeinde, sondern erst später in Antiochien. Die Leute sagten: “Das sind die Gesalbten, die Christen, die zu Jesus Christus gehören.”
.“In Antiochia wurden die Jünger zuerst Christen genannt.” Apg 11,26b .
.Ihren Namen bekamen sie erst in Damaskus!
Mit anderen Worten: Die Jünger Jesu waren so beschäftigt, ihren Auftrag in der Kraft des Heiligen Geistes auszuführen, dass ihnen für solche Dinge wie Namensgebung keine Zeit und Konzentration blieb. Sie lebten auf ein Ziel zu.
Ein anderer Name, der ihnen gegeben wurde war: “Die des Weges sind”.Wahrscheinlich weil sie flexible und mobile Menschen waren. (Vgl u.a. Apg, 9,2)..
Auch heute sind die Zielpunkte klar. Für viele Christen heute ist klar, dass die Zukunft verstärkt dezentrale christliche Kleingruppen und Netzwerke bringen wird..
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