Nach dreißig Tagen stiegen Beppo und sein Vater in das Flugzeug nach Brasilien. Als sie landeten mussten sie noch einmal in einem ganz kleinen Flugzeug weiterfliegen. Dann ging es in einem Transporter weiter.
Beppo und sein Vater winkten dem Fahrer des Transporters zu bis sie ihn nicht mehr sehen konnten. “Hurra, jetzt bin ich im Urwald”, rief Beppo. “Komm wir erkunden die Umgebung”, sagte Papa.
Doch noch bevor sie sich richtig umsehen konnten, kam eine Schar von Affen an. Sie versuchten Beppo den Rucksack mit der Überlebensausrüstung aus der Hand zu reißen. Doch Beppo hielt den Rucksack ganz fest und rannte hinter einen Baum.
“Wir müssen uns zuerst ein Baumhaus zum Schutz bauen”, meinte Papa. Also suchten sie sich Äste zusammen. Beppo kletterte auf einen Baum. Mit dem Seil zog er die Äste nach oben. Oben baute er erst den Boden, dann die Wände und zum Schluss die Decke. Als er mit Vaters Hilfe fertig war, wurde es schon fast nacht.
Zusammen setzen sie sich ins Baumhaus. Aus dem Rucksack nahmen die beiden ein Stück Brot und ein Würstchen. Dazu tranken sie kalten Tee, den sie mitgebracht hatten. “Morgen müssen wir aber neues Essen besorgen”, sagte Beppo. “Wo gibt es denn hier einen Laden?” Sein Vater lachte: “Hier gibt es doch keine Läden. Wir müssen jagen gehen und Früchte sammeln.” . “Dann müssen wir aber einen Pfeil und Bogen bauen”, gähnte Beppo.
Fortsetzung folgt …
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Günther, www.inunsererstrasse.de
Bild: Rainer Sturm, www.pixelio.de
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