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	<title>Kommentare zu: Das h&#228;tte ich einem Christen nie zugetraut &#8230;</title>
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	<description>Christlicher Glaube, Schwierigkeiten überwinden, Gott kennenlernen !</description>
	<lastBuildDate>Sun, 05 Sep 2010 08:45:53 +0000</lastBuildDate>
	
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		<title>Von: Sandra</title>
		<link>http://www.inmeinerstrasse.de/blog/das-haette-ich-einem-christen-nie-zugetraut/comment-page-1/#comment-3130</link>
		<dc:creator>Sandra</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 15:23:06 +0000</pubDate>
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		<description>Ich halte mich an den Satz von Jesus: &quot;An ihren Fr&#252;chten werdet ihr sie erkennen.&quot; Christen sollen sich dieser Welt nicht gleichstellen, auch nicht versuchen selbst Heiliger Geist zu spielen ;) Gott legt einen besonders hohen Wert auf Charakter und jedes gesprochene Wort wird bei ihm tats&#228;chlich wie Gold gewogen. Wir werden alle vor dem Richterstuhl Gottes stehen m&#252;ssen, jetzt ist noch Zeit Bu&#223;e zu tun, sowie von vielen verschiedenen Lehren umzukehren und sich alleine an die Bibel zu halten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich halte mich an den Satz von Jesus: &#8220;An ihren Fr&uuml;chten werdet ihr sie erkennen.&#8221; Christen sollen sich dieser Welt nicht gleichstellen, auch nicht versuchen selbst Heiliger Geist zu spielen <img src='http://www.inmeinerstrasse.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Gott legt einen besonders hohen Wert auf Charakter und jedes gesprochene Wort wird bei ihm tats&auml;chlich wie Gold gewogen. Wir werden alle vor dem Richterstuhl Gottes stehen m&uuml;ssen, jetzt ist noch Zeit Bu&szlig;e zu tun, sowie von vielen verschiedenen Lehren umzukehren und sich alleine an die Bibel zu halten.</p>
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		<title>Von: G&#252;nther</title>
		<link>http://www.inmeinerstrasse.de/blog/das-haette-ich-einem-christen-nie-zugetraut/comment-page-1/#comment-3037</link>
		<dc:creator>G&#252;nther</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jul 2009 07:23:53 +0000</pubDate>
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		<description>@Noga

Dein Beispiel zeigt, so finde ich, dass Religion Menschen gar nicht bekommt. Unter Religion vestehe ich, dass man aus bestimmten Gr&#252;nden etwas darstellen und gewisse Leistungsstandards einhalten will. Schon Paulus schreibt in R&#246;mer 7 sehr eindrucksvoll, wie das einen Menschen innerlich zerreissen kann und eigentlich unm&#246;glich ist. Und dasselbe Bild wird dann nat&#252;rlich nach ausssen abgestrahtlt. Das ist wie sich aus dem Sumpf ziehen mit einem Hollywood-L&#228;cheln auf den Lippen. Christentum und die Botschaft Jesus ist f&#252;r mich viel´eher eine Botschaft, die der Menschheit zeigt, dass solche hehren religi&#246;sen Bem&#252;hungen endg&#252;ltig gescheitert sind. Wenn mans weiss, lebt es sich befreiter. Leider kommt es dann in der Kirchengeschichte dann dazu &#252;ber dieses Versagen ganzvolle Kathetralen und wunderbare geistliche und w&#252;rdige &#196;mter zu bauen. Das ist ja auch alles nicht schlecht. Es gibt ja tolle Kirchengeb&#228;ude und F&#252;hrungspersonal sicherlich auch notwendig. Aber in Situationen wie du sie beschreibtst, sp&#252;rt man diesen Widerspruch dann doch. Vorallem wenn diese Kathetralen auf dem Schweiss anderer gebaut sind, und in denen dann Sonntagsreden gegen soziale K&#228;lte gehalten werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Noga</p>
<p>Dein Beispiel zeigt, so finde ich, dass Religion Menschen gar nicht bekommt. Unter Religion vestehe ich, dass man aus bestimmten Gr&uuml;nden etwas darstellen und gewisse Leistungsstandards einhalten will. Schon Paulus schreibt in R&ouml;mer 7 sehr eindrucksvoll, wie das einen Menschen innerlich zerreissen kann und eigentlich unm&ouml;glich ist. Und dasselbe Bild wird dann nat&uuml;rlich nach ausssen abgestrahtlt. Das ist wie sich aus dem Sumpf ziehen mit einem Hollywood-L&auml;cheln auf den Lippen. Christentum und die Botschaft Jesus ist f&uuml;r mich viel´eher eine Botschaft, die der Menschheit zeigt, dass solche hehren religi&ouml;sen Bem&uuml;hungen endg&uuml;ltig gescheitert sind. Wenn mans weiss, lebt es sich befreiter. Leider kommt es dann in der Kirchengeschichte dann dazu &uuml;ber dieses Versagen ganzvolle Kathetralen und wunderbare geistliche und w&uuml;rdige &Auml;mter zu bauen. Das ist ja auch alles nicht schlecht. Es gibt ja tolle Kirchengeb&auml;ude und F&uuml;hrungspersonal sicherlich auch notwendig. Aber in Situationen wie du sie beschreibtst, sp&uuml;rt man diesen Widerspruch dann doch. Vorallem wenn diese Kathetralen auf dem Schweiss anderer gebaut sind, und in denen dann Sonntagsreden gegen soziale K&auml;lte gehalten werden.</p>
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		<title>Von: Noga</title>
		<link>http://www.inmeinerstrasse.de/blog/das-haette-ich-einem-christen-nie-zugetraut/comment-page-1/#comment-3036</link>
		<dc:creator>Noga</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Jul 2009 13:32:40 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.inmeinerstrasse.de/blog/?p=3132#comment-3036</guid>
		<description>Ja klar - erwartet man mehr, n&#228;mlich da&#223; die Leute sich nach den Standards verhalten, die sie selber proklamieren.

Ich denke da an den (noch) Berliner Bischof Wolfgang Huber - zugleich Ratsvorsitzender der EKD. Vor einigen Tagen war er wegen eines Prozesses um die Sonntags&#246;ffnungszeiten in Karlsruhe, wor&#252;ber ausf&#252;hrlich im Tagesspiegel berichtet wurde.

Ich bin auch daf&#252;r, da&#223; der Sonntag ein freier Tag ist und bleibt f&#252;r m&#246;glichst viele Menschen. Das finde ich ein kulturelles Gut - unabh&#228;ngig vom religi&#246;s-weltanschaulichen Standort.

Eine gute Bekannte von mir wohnt in Sichtweite der Marienkirche, die ja die Bischofskirche von Bischof Huber ist. Von just dieser Kirche wurde jahrelang der Turm renoviert besser gesagt: Die ganze Woche passierte meist so gut wie gar nichts, aber am Sonntagnachmittag waren regelm&#228;&#223;ig Renovierungsaktivit&#228;ten ausl&#228;ndischer Bauarbeiter zu beobachten.

Bischof Huber, der &#252;berall gegen Sonntagsarbeit auftritt, ob in Predigten oder in der Berliner Abendschau, wurde mehrmals darauf hingewiesen, was sich sonntags an der Marienkirche tut. Ge&#228;ndert hat sich nichts. 

Ich erwarte von jemand, der sich &#246;ffentlich f&#252;r bestimmte Verhaltensweisen einsetzt, da&#223; er die erst einmal in dem Bereich praktiziert, f&#252;r den er verantwortlich ist, erst recht in leitender Position.

Meine Bekannte spricht mehrere osteurop&#228;ische Sprachen und hat sich mit den Bauarbeitern &#252;ber ihre Entlohnung und &#252;ber ihre Lebensbedingungen unterhalten. Ich sage nur, da&#223; ich darauf hier an dieser Stelle nicht eingehe, denn das w&#252;rde dem Ganzen noch die Krone aufsetzen. Bischof Huber war n&#228;mlich vor dem Antritt seines Bischofsamtes Professor f&#252;r Sozialethik. Und eine Institution wie die EKD, die sich auch zu sozialethischen Fragen &#228;u&#223;ert, sollte da erst einmal selber Standards setzen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja klar &#8211; erwartet man mehr, n&auml;mlich da&szlig; die Leute sich nach den Standards verhalten, die sie selber proklamieren.</p>
<p>Ich denke da an den (noch) Berliner Bischof Wolfgang Huber &#8211; zugleich Ratsvorsitzender der EKD. Vor einigen Tagen war er wegen eines Prozesses um die Sonntags&ouml;ffnungszeiten in Karlsruhe, wor&uuml;ber ausf&uuml;hrlich im Tagesspiegel berichtet wurde.</p>
<p>Ich bin auch daf&uuml;r, da&szlig; der Sonntag ein freier Tag ist und bleibt f&uuml;r m&ouml;glichst viele Menschen. Das finde ich ein kulturelles Gut &#8211; unabh&auml;ngig vom religi&ouml;s-weltanschaulichen Standort.</p>
<p>Eine gute Bekannte von mir wohnt in Sichtweite der Marienkirche, die ja die Bischofskirche von Bischof Huber ist. Von just dieser Kirche wurde jahrelang der Turm renoviert besser gesagt: Die ganze Woche passierte meist so gut wie gar nichts, aber am Sonntagnachmittag waren regelm&auml;&szlig;ig Renovierungsaktivit&auml;ten ausl&auml;ndischer Bauarbeiter zu beobachten.</p>
<p>Bischof Huber, der &uuml;berall gegen Sonntagsarbeit auftritt, ob in Predigten oder in der Berliner Abendschau, wurde mehrmals darauf hingewiesen, was sich sonntags an der Marienkirche tut. Ge&auml;ndert hat sich nichts. </p>
<p>Ich erwarte von jemand, der sich &ouml;ffentlich f&uuml;r bestimmte Verhaltensweisen einsetzt, da&szlig; er die erst einmal in dem Bereich praktiziert, f&uuml;r den er verantwortlich ist, erst recht in leitender Position.</p>
<p>Meine Bekannte spricht mehrere osteurop&auml;ische Sprachen und hat sich mit den Bauarbeitern &uuml;ber ihre Entlohnung und &uuml;ber ihre Lebensbedingungen unterhalten. Ich sage nur, da&szlig; ich darauf hier an dieser Stelle nicht eingehe, denn das w&uuml;rde dem Ganzen noch die Krone aufsetzen. Bischof Huber war n&auml;mlich vor dem Antritt seines Bischofsamtes Professor f&uuml;r Sozialethik. Und eine Institution wie die EKD, die sich auch zu sozialethischen Fragen &auml;u&szlig;ert, sollte da erst einmal selber Standards setzen.</p>
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		<title>Von: G&#252;nther</title>
		<link>http://www.inmeinerstrasse.de/blog/das-haette-ich-einem-christen-nie-zugetraut/comment-page-1/#comment-3035</link>
		<dc:creator>G&#252;nther</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Jul 2009 13:09:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.inmeinerstrasse.de/blog/?p=3132#comment-3035</guid>
		<description>Mir pers&#246;nlich geht es so, dass man einfach mehr erwarten w&#252;rde. Deshalb ist die Entt&#228;uschung dann gr&#246;&#223;er als wenn jemand genau das gleiche macht, den man das eh zugetraut hat. Das habe ich z.B. auch bei Gesch&#228;ftskollegen bemerkt, wo es ja nicht um Christliches ging.

Meine Erfahrung ist schon, dass mir durch den Umgang mit Christen einiges auch erspart geblieben ist. Das finde ich sehr Positiv. Andererseits f&#228;nde ich es zu einseitig nur mit einer Gruppe Mensch zu tun zu haben. Nichtchristen habe ich immer wieder als Tolle Bereicherung erlebt. Auch wenn da auch nicht immer alles Gold ist was gl&#228;nzt. Beide Gruppen geh&#246;ren einfach zur selben Gattung Mensch :-)
 
@ Noga - Aber denoch kann ich mir lebhaft vorstellen, was du alles so erlebt haben k&#246;nntest. Vielen Dank f&#252;r die lebhafte Schilderung der Eindr&#252;cke.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mir pers&ouml;nlich geht es so, dass man einfach mehr erwarten w&uuml;rde. Deshalb ist die Entt&auml;uschung dann gr&ouml;&szlig;er als wenn jemand genau das gleiche macht, den man das eh zugetraut hat. Das habe ich z.B. auch bei Gesch&auml;ftskollegen bemerkt, wo es ja nicht um Christliches ging.</p>
<p>Meine Erfahrung ist schon, dass mir durch den Umgang mit Christen einiges auch erspart geblieben ist. Das finde ich sehr Positiv. Andererseits f&auml;nde ich es zu einseitig nur mit einer Gruppe Mensch zu tun zu haben. Nichtchristen habe ich immer wieder als Tolle Bereicherung erlebt. Auch wenn da auch nicht immer alles Gold ist was gl&auml;nzt. Beide Gruppen geh&ouml;ren einfach zur selben Gattung Mensch <img src='http://www.inmeinerstrasse.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>@ Noga &#8211; Aber denoch kann ich mir lebhaft vorstellen, was du alles so erlebt haben k&ouml;nntest. Vielen Dank f&uuml;r die lebhafte Schilderung der Eindr&uuml;cke.</p>
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		<title>Von: Noga</title>
		<link>http://www.inmeinerstrasse.de/blog/das-haette-ich-einem-christen-nie-zugetraut/comment-page-1/#comment-3033</link>
		<dc:creator>Noga</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Jul 2009 05:14:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.inmeinerstrasse.de/blog/?p=3132#comment-3033</guid>
		<description>Ich &#252;berlege seit Tagen, ob ich (Nichtchrist) diesen Beitrag kommentiere. Ich habe in meinem Leben reichlich mit &quot;Christen&quot; zu tun gehabt. Und wenn ich das mit Anf&#252;hrungszeichen schreibe, dann meine ich nicht die Leute, die per Kindertaufe zu Kirchenmitgliedern gemacht wurden, sondern die von der bekennenden Fraktion (evangelikal, charistmatisch, pietistisch etc.).

Der Anteil an moralisch fragw&#252;rdigen Verhaltensweisen - wie die oben beschriebenen - scheint mir unter bekennenden Christen weiter verbreitet zu sein als unter Otto Normalverbraucher - oder anders gesagt: Unter meinen atheistischen Bekannten finde ich im Schnitt in deren Lebensf&#252;hrung h&#246;here ethische Standards realisiert als unter &quot;bekennenden Christen&quot;. 

Da m&#246;chte ich dann gar nicht so genau wissen, was Leute erleben, die sich in ihrem Leben &#252;berwiegend in diesen Kreisen bewegen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich &uuml;berlege seit Tagen, ob ich (Nichtchrist) diesen Beitrag kommentiere. Ich habe in meinem Leben reichlich mit &#8220;Christen&#8221; zu tun gehabt. Und wenn ich das mit Anf&uuml;hrungszeichen schreibe, dann meine ich nicht die Leute, die per Kindertaufe zu Kirchenmitgliedern gemacht wurden, sondern die von der bekennenden Fraktion (evangelikal, charistmatisch, pietistisch etc.).</p>
<p>Der Anteil an moralisch fragw&uuml;rdigen Verhaltensweisen &#8211; wie die oben beschriebenen &#8211; scheint mir unter bekennenden Christen weiter verbreitet zu sein als unter Otto Normalverbraucher &#8211; oder anders gesagt: Unter meinen atheistischen Bekannten finde ich im Schnitt in deren Lebensf&uuml;hrung h&ouml;here ethische Standards realisiert als unter &#8220;bekennenden Christen&#8221;. </p>
<p>Da m&ouml;chte ich dann gar nicht so genau wissen, was Leute erleben, die sich in ihrem Leben &uuml;berwiegend in diesen Kreisen bewegen.</p>
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