Wohnungsputz – Ein Spiegel der Seele
Es ist bekannt. Der Zustand der eigenen Wohnung kann ein Spiegel der Seele sein, der verstopfte Keller ein Symbol für verdrängte Gefühle. Wie ernst man diese Vergleiche nimmt, muss jeder selbst entscheiden.
Zwei Extreme und viele normales Leid dazwischen
Ich kenne ein paar Messies. Gut, sie waren noch nie die Ordentlichsten. Doch alle von ihnen haben etwas Traumatisches erlebt bevor das Ganze richtig durchgekommen ist. Und es gibt Menschen mit einem richtigen Putzzwang.
Doch es existiert eine dritte Gruppe, die genau zwischen beiden Extremen liegt: Personen, die eine saubere Wohnung mit einer sauberen Seele verwechseln. Normale Menschen, die nicht unter einem Putzzwang leiden.
Ohnmacht über das eigene Leben
Diese Normalos können ihr Leben und bestimmte Umstände nicht ändern. Wut und Ohnmacht sind die Folge. Doch wenn sie nichts, zumindest in ihrer Wahrnehmung, im Griff haben, dann wenigstens bei der eigenen Wohnung. Diese können sie sauber halten. Innerer Frieden wird durch eine saubere Wohnung erzeugt. Doch dieser “Friede” wird schnell erschüttert, wenn einmal etwas von jemand anderem herumgeworfen wird. Lächerlich?
Wir sind auch so!
Auf die eine oder andere Art sind wir alle so. Jeder von uns hat sein Steckenpferd, seinen kleinen Götzen und sein “magisches” Ritual, um an einem Grashalm Halt zu finden. Spätestens der eigene Tod vernichtet den letzten, sorgsam gehüteten Strohhalm. Gott ist der einzige wirkliche Halt, den es gibt. Wenn alle Stricke reissen, ist Er für Dich da.
Ein Wort eines Journalisten zum Nachdenken
“Jeder Mensch kann sich irren. Wenn man nach dem Tod seinen Irrtum erkennt, wäre es zu spät. Sich schon jetzt mit Gottes Liebe und seinen Geboten nur mal zu beschäftigen, wäre – rein rational gesehen – die klügere Strategie.”
Wenn Du Halt suchst, kannst Du dich gerne an mich wenden und mir eine Email schreiben. Vielleicht entdecken wir gemeinsam einen Weg für Dich.
Günther, Cafe-Inmeinerstrasse.de
Bild: Halmackenreuter; © pixelio.de
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