Stellen Sie sich vor. Ein Waldtier durchwandert wie gewohnt seinen Lebensraum und befindet sich, ohne recht zu wissen wie und was ihm geschieht, plötzlich in einer Falle, die zuvor ein Jäger ausgelegt hat.
Es gibt Fallen, bei denen die Tiere unverletzt bleiben oder Totschlagfallen, in denen das Tier sofort tot sein soll. Wir wissen, beides ist nicht besonders sicher. Wenn das Tier überlebt, gerät es in Panik und verstrickt sich immer mehr in die Falle, um sich dann nach einer Zeit passiv in sein Schicksal zu ergeben.
Auch wir Menschen sind oft in vielerlei Fallen gefangen und reagieren ähnlich.
Lassen Sie uns einen Moment innehalten, um uns nicht weiter zu verstricken und ruhig nach einem Lösungsansatz zu suchen.
Es erstaunt immer wieder, in wie viele Fallen Menschen geraten können! Lesen Sie doch einfach mal aufmerksam im Forum von gofeminin.de. Immer wieder stehen Fallen in Beziehungen im Vordergrund. Beziehungen in der Familie, zu Freunden und auf der Arbeit. Selbstmordgedanken, selbstsüchtige Habgier, Untreue, Egoismus, sexuelle oder andere Phantasien, die uns innerlich besetzen. Die Frage ist, was kann man tun. Soll man solche Dinge einfach akzeptieren und als normalen Teil unseres Lebens nehmen?
Vielleicht sind unter anderem die vielen Partnerschaftsbörsen im Internet ein Ausdruck, dass wir solche Dinge nicht hinnehmen wollen. Sie zeigen unsere existierende Sehnsucht nach Liebe und Nähe. Liebe ist das Gegenstück zu all den oben erwähnten Fallen. Liebe ist das Gegenteil von Selbsthass, Untreue, von Zuneigung entleerter Sexualität und Egoismus.
Aber wie und wo finden wir dieses kaum fassbare Ding „Liebe“? Sind am Ende die in den letzten Jahren in Mode gekommenen Kuschelberge, in denen sich Fremde treffen und sich zärtlich streicheln und emotionale Zuwendung geben, ein Weg? Ist es eine neue bessere Partnerschaft oder andere Kinder? Spätestens bei Kindern wird einem deutlich: So leicht lässt sich das alles nicht austauschen und es ist auch fraglich, ob wir mit anderen Menschen mehr Glück haben werden.
Welchen Weg zur Liebe schlägt uns die Bibel vor? Nein, es ist kein Weg, sich etwas mehr zusammenzunehmen, sich etwas mehr anzustrengen oder etwas netter zu anderen zu sein. Auch umgekehrt, die Bibel geht nicht davon aus, dass wenn andere uns mehr Liebe geben, wir in eine Position kommen, um aus unseren Fallen herauszukommen. Die Bibel nennt diese Fallen Sünde. Sowohl Fallen als auch Sünden machen uns unfrei. Selbst dann, wenn wir beides als „Beinhalter“ und „Normales Verhalten“ umdeklarieren. Also was tun, wenn wir, warum auch immer, uns in solchen Fallen befinden?
Lasset uns jede Last und die uns so leicht umstrickende Sünde ablegen. Hebräer 12, Vers 1
Die Verantwortung liegt also bei uns, etwas zu tun: Etwas abzulegen. Genau genommen sollen wir die Sünde ablegen. Dies können wir nur dann tun, wenn wir etwas als Sünde erkennen. Ablegen können wir die Sünde auch nur dann, wenn wir wissen, wohin wir sie legen können.
Einen Hinweis darauf gibt Jesus in seiner ersten Rede, die er hält: Von da an begann Jesus zu predigen und zu sprechen: Tut Buße; denn das Himmelreich ist nahe herbeigekommen! Matthäus 4, Vers 17
Im heutigen Deutsch: Denkt tatkräftig und dauerhaft um, denn Jesus hat am Kreuz von Golgatha für unsere Sünden durch sein Opfer als Sohn Gottes für unsere Sünden bezahlt. Richtet eure Gedanken auf die Dinge Gottes aus. Tretet in seinen Herrschaftsbereich ein!
Golgatha ist der Ort, an dem wir unsere Sündenfallen ablegen können. Die Liebe, die an diesem Ort wirksam wurde und wirksam ist, ist ein wirksames Gegenmittel gegen all unsere Unfreiheiten aufgrund von Sünde. Zusammen können wir mit Jesus vom Kreuz von Golgatha aus ein neues Leben bekommen. Durch die dort wirksame Liebe können wir immer wieder neu Vergebung erlangen, wenn wir uns verstricken.
Der biblische Weg lautet also: Durch fortlaufende Vergebung wird Gottes Liebe in unserem Leben wirksam. Eine Liebe, die erst uns und dann unsere Umgebung konkret verändern wird.
Auch die Kraft dieser Liebe wurde auf Golgatha deutlich: Jesus starb nicht nur, sondern überwand für uns den Tod und ist heute für Sie da. Fangen Sie heute an, mit Jesus als ihrem Herrn und Freund zu leben.
Bild: Ernst Rose, www.pixelio.de





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