Joel prophezeite durch den Heiligen Geist: “Eure Söhne und Töchter werden weissagen, eure Greise Träume, eure Jünglinge Visionen haben.” (Joel 3:1)....
In dieser Zeit leben wir heute! In Apostelgeschichte 2 bestätigt Petrus an Pfingsten, dass diese Zeit der Träume und Visionen mit der Ausgießung des Heiligen Geistes begonnen hat und bezieht sich dabei auf diese Stelle aus Joel. Die Sprache des Heiligen Geistes besteht aus Symbolen, Bildern, Worten und Gleichnissen. Bei den Propheten im Alten Testament und in den Gleichnissen Jesu ist dies schön zu erkennen. Öffen Sie ihre Augen für diese übernatürliche Welt. In einer Zeit der großen Gurus und tausender von Rat- und Totschlagbücher sind Träume ein Weg, Gottes Reden dosiert und persönlich zu erleben.
Diese Sprache des Heiligen Geistes kann man lernen. Voraussetzung ist die Wiedergeburt in Jesus. Wünschenswert wäre die Taufe im Heiligen Geist...
Schon im Alten Testament sind Träume einer der Hauptkanäle durch die Gott zu den Menschen redet. Propheten empfangen ihre Botschaften vielfach in Träumen:
4 Mose 12,6: „Wenn ich Propheten zu euch sende, offenbare ich mich ihnen in Visionen und spreche zu ihnen in Träumen.“
Die Bibel ist voll von Berichten über Träume.
Träume sind eine wichtige Offenbarungsquelle durch die Gott redet. Hier eine kleine Auswahl:
Im Alten Testament:
1 Mose 28,12: Gott spricht zu Jakob. Er sieht im Traum eine Leiter in den Himmel gehen. Gott gibt ihm eine Verheißung.
1 Mose 37,5: Josef erkennt im Traum, dass er einmal eine hohe Position einnehmen wird.
In 1. Mose 41 träumt der Pharao über die fetten und mageren Kühe. Durch die Auslegung dieser Träume beginnt die Karriere Josephs in Ägypten.
Auch Salomon träumte in 1 Könige 3,1-15. Am Anfang seiner Regierungszeit erscheint Gott Salomo. Im Traum äußert Salomo den Wunsch, Weisheit zu bekommen. Gott gewährt ihm für sein Regierungsamt als König diese Weisheit.
Im NeuenTestament:
Josef aus dem Neuen Testament, der Mann von Maria nimmt eine wichtige und zentrale Rolle bei der Geburt von Jesus ein. Gott erscheint ihm vier Mal im Traum.
Nimm Maria zur Frau, nenne das Kind Jesus (Matthäus 1,20-21)
Flieh mit Maria und dem Kind nach Ägypten (Matthäus 2, 13-15)
Kehre wieder zurück nach Israel (Matthäus 2, 19-21)
Zieh in die Stadt Nazareth (Matthäus 2, 22-23)
Auch die Weisen aus dem Morgenland wurden durch göttliche Träume geleitet. Darüber hinaus gibt es viele weitere Berichte von Träumen im Neuen Testament.
Träumen und Prophezeien kann man üben
Das heißt andersherum, man kann auch Fehler machen und darin wachsen. Auch im Alten Testament werden mehrfach Prophetenschulen erwähnt, z.B. die Prophetenschule des Elisa in 2. Könige 6.
Das Handwerkszeug ist:
.1. Der Wunsch und dann der bewusste Entschluss, sich für die Traumwelt und für Gott zu öffnen
.2. Gebet: Beten Sie für Träume.
.3. Stift und Notizblock am Bettrand – Bitte gleich beim Aufwachen Notizen machen
.4. Ein Traumtagebuch
.Zehn Regeln, was Sie als innere Einstellung und Verhaltensweisen mitbringen sollten:
.1. Visualisieren: Fangen Sie an biblische Gleichnisse vor ihrem Auge am Tage zu visualisieren, um ein Gefühl für die Sprache des Heiligen Geistes zu entwickeln. – Geistliche ! Tagträume sind im Grunde genommen nichts anderes wie Nachtträume – siehe wie Jakob über den Stöcken träumt. (1. Moses 31). Der Rohstoff besteht einfach aus Bildern.
.2. Gesunder Menschenverstand: Geduld haben und Abstand zu den eigenen Träumen bewahren.
.3. Ein gereinigtes Herz: Wir reinigen unser Herz von Sünde, denn das Herz ist die Projektionsfläche für das Reden Gottes in Bildern und Träumen (Psalm 24)
.4. Gott ist König: Wir nehmen nicht alles als Reden Gottes und als Prophetie! Den Unterschied wird man einfach „wissen“, wenn ein Reden Gottes kommt. Ich weiß, dass ich weiß, wird dann das vorherrschende Erlebnis sein! – Viele Dinge in Träumen spiegeln einfach Ängste und Wünsche in unserem Herzen wider. Gott ist keine Technick, sondern eine Persönlichkeit mit einem selbständigen und sourveränen Willen.
.5. Weisheit von oben: Nicht wir interpretieren die Träume, sondern der Heilige Geist mit uns und das Leben selbst. Viele Träume wird man erst verstehen können, wenn man in der Lebenssituation steht und sie erlebt.
.6. Übung: Wir wachsen in unseren Fähigkeiten. Bis zum Meister des Traumhandwerks ist es weit. Doch vom ersten Traum an, helfen uns die Träume Gottes. Meine Faustregel ist: 1000 Träume sind wie ein Lehrjahr.
.7. Gesamtzusammenhang beachten: Bleiben Sie bei der Auslegung nicht zu eng an starren Symbolen kleben. Fragen sie lieber um die Weisheit des Heiligen Geistes. Achten Sie mehr auf die Geschichte als auf Symbole.
.8. Im Hier und Jetzt leben: Die Gegenwart unseres Alltags ist spannend und herausfordernd genug. Der Blick in die Zukunft kann kommen, sollte aber ebenso wenig im Traum gesucht werden, wie die nächsten Lottozahlen. Das ist Schaumschlägerei! Wer an dieser Stelle in Versuchung gerät, sollte am besten erst einmal seine Motive überprüfen.
.9. Die Bibel ist die höchste Offenbarungsquelle Gottes: Nichts was sie in Träumen erleben kann etwas aus diesem Wort ausser Kraft setzen. Glauben und gehorchen Sie Gottes Wort in der Bibel mehr als ihren Träumen, bei deren Auslegung sie vielleicht noch Fehler machen.
.10. Selbstverantwortung für das eigene Leben übernehmen: Sie gestalten ihr Leben und nicht ihre Träume gestalten ihr Leben. Gott manipuliert nicht, sondern überlässt uns einen eigenen Verantwortungsbereich. (Psalm 7,8)
Was für Arten von göttlichen Träumen gibt es? Im folgenden eine Zusammenfassung:.
- Prophetisch-kommunikative Träume: 4. Mose 12:6, 5. Mose 13:1, 1. Samuel 28:6, Apostelgeschichte 2:7
- Warnungen und persönliche Korrektur durch Träume: Hiob 33:14-18, Daniel 4:4-27, 1.Mose 20:3, Matthäus 27:19
- Segnungen und Berufung in Träumen: 1. Mose 28:10-12, 1. Mose 37:5-11, 1. Könige 3:5
- Ermutigung und Bestätigung in Träumen: Richter 7:13-15
- Träume für Leitung und Führung: Apostelgeschichte 16:19
Weiterhin kündigen Träume manchmal Wendepunkte im Leben an, offenbaren die Zukunft, bringen Trost und Kompensation. Auch Befreiung und Freisetzung habe ich im Traum erlebt. Ein besonderer Traumzustand ist der luzide Traum oder der Wachtraum. In einem solchen Traum wachen wir im Traum auf (während wir weiterschlafen) und können mit unserem Willen agieren. Denken Sie nur an Salomo, der einen Wunsch äußern kann. Öfters finden wir in der Bibel auch die Formulierung, dass jemand im Traum erwachte.
Erwähnenswert scheint mir noch zu sein, dass viele Warnungen im Traum über Angehörige oder einen persönlich gezeigt werden, damit wir dagegen beten. Im besten Falle treffen viele der Warnung dann gar nicht erst ein.
Also Träume nicht gleich jedem auf die Nase binden. Erkenntnis trägt immer die Gefahr in sich, dass man aufgebläht und stolz wird. Solche Träume sind mit höchster Wahrscheinlichkeit ein Fall für das Fürbittegebet.
In Träumen können sich auch die Geistesgaben aus 1. Korinther 12 manifestieren. Z.b. die Gabe der Geisterunterscheidung, die dazu da ist, um u.a. Motive oder Gaben von menschlichen Geistern, z.B. deines Chefs oder deiner Ehefrau, zu erkennen, damit man dann besser in der realen Welt darauf reagieren kann. Es kann durch diese Gabe die Berufungen und Salbung von “menschlichen Geistern” – kleinen und großen Lichtern – offenbart werden. Aber eben auch geplante Anschläge des Gegenspieler Gottes.
BAST: Ein hilfreiches Werkzeug, um die Ebenen im Traum besser abschätzen zu können:
B wie Beziehungen
A wie Arbeit
S wie Sexualität
T wie Transzendenz oder die geistliche Welt
Weitere hilfreiche Fragen, um die Perspektive, die der Traum einnimmt, erkennen zu können sind:.
- Welche Überschrift würde ich dem Traum geben?
- Was ist die Einleitung, der Hauptteil und das Ende im Traum? Wie kann der Traum gegliedert werden?
- Sind die Personen im Traum nur Statisten und Komparsen im Theater meines Herzens, die Persönlichkeitsanteile von mir darzustellen oder bezieht es sich wirklich auf die realen Menschen, die ich kenne. Wird eine zwischenmenschliche Frage behandelt?
- Bezieht sich der Traum auf die Vergangenheit, die Gegenwart oder auf die Zukunft?
- Spiegelt der Traum meine Ängste oder Wünsche wider oder drohen reale Gefahren bzw. erwarten mich Belohnungen?
- Bezieht sich der Traum nur auf mich oder betrifft er gleichzeitig ! auch andere Menschen oder Gruppen.
Wenn Sie Hilfe bei der Auslegung eines Traumes brauchen, können Sie sich gerne an mich wenden.
Schreiben sie an info@inmeinerstrasse.de
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Lernen auf die innere Stimme zu hoeren – richtig entscheiden
Gott redet auch heute in Träumen
Mal konkret: Wie erlebe ich Gottes Liebe, Herr H.
Bild: © pixelio.d; Viola Decker
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