1. Welches Erlebnis verbinden sie besonders mit Berlin? Was ist ihr Lieblingsplatz in Berlin?
Mein Erlebnis mit Berlin ist mein Leben. Ich bin zwar nicht in Berlin geboren, aber ich war 2 Jahre alt als meine Eltern mit mir nach Berlin zogen. Ich bin hier in den Kindergarten, zur Schule, in die Lehre (sagte man zu meiner Zeit noch so) gegangen. Alle meine Jobs waren und sind und noch entscheidender, die tollsten und wichtigsten Freundschaften, Beziehungen sind in Berlin zu Hause.
Mein Lieblingsplatz in Berlin ist Berlin, mit allen Ecken und Kanten, mit allen schönen aber auch mit den von außen gesehen weniger schönen Plätzen, den Theatern, Museen etc., aber auch mit den Gewässern, Brücken, Straßenbäumen und, und, und ……………
2. Haben Sie ein Lieblingsgericht und ein Lieblingsbuch?
Es gibt einige Lieblingsgerichte, erwähnt sei hier nur die Kartoffelsuppe wie meine Mutter sie gemacht hat. Bücher gehören schon immer zu meinem Leben, angefangen natürlich mit den Bilderbüchern *gg*, später dann quer durch den Garten.
Meine Lieblingsbücher sind die Bibel und, ja auch, der Herr der Ringe.
3. An welche Worte ihrer Eltern erinnern Sie sich am besten? – Wie waren ihre Eltern?
Die beste Erinnerung an meine Eltern ist, egal was war, ich wusste immer, ich bin ein gewolltes, geliebtes Kind.
4. Was waren die wichtigsten Stationen in ihrem Leben? Was waren konkrete, prägende Erlebnisse und Erfahrungen?
Hier möchte ich nur ein prägendes Erleben nennen: ich habe in der Gewissheit gelebt, es gibt keinen Gott, alles hat einen „natürlichen Ursprung“. In schon etwas reiferen Alter wurde diese Gewissheit erst erschüttert und dann total verändert. Mir sind Menschen begegnet die Gott kennen. Durch sie hat sich mir der Weg zu Ihm aufgetan und ich habe jetzt, zwar erst eine kurze, aber intensive Beziehung zu Ihm.
5. Gab es besondere Glücksmomente oder Schicksalsschläge in ihrem Leben? Wie würden Sie diese beschreiben. Was hat Ihnen bei der Verarbeitung geholfen?
Auch hier nur ein Erlebnis: ich habe vor einiger Zeit meine beiden besten Freundinnen innerhalb von zwei Wochen beerdigt. Für mich ist fast die Welt untergegangen. Dann habe ich das getan was eine der beiden mir geraten hätte, ich bin zu Gott gegangen. Hier habe ich die Liebe, Geborgenheit und die Kraft gefunden, dieses Erleben zu verarbeiten und gestärkt daraus hervor zu gehen.
6. Haben Sie einen Lebenstraum? Wo befinden Sie gerade bei der Erfüllung dieses Traums?
Im Moment entwickelt sich gerade ein ganz neuer Traum, an manchen Stellen noch etwas verschwommen an anderen wiederum ganz klar und deutlich. Wenn sich das Puzzle zusammengesetzt hat werde ich vielleicht hier ja noch mal Gelegenheit haben darüber zu reden.
7. Auf was sind sie besonders stolz – beruflich und menschlich? Was würden sie heute anders machen?
Im Rückblick gesehen war alles, auch das als schlecht empfundene, das was mich geprägt hat. Deswegen ist es gut so wie es war und ist.
8. Welchen Rat würden sie einem jungen Menschen heute geben, der gerade ins Leben startet?
Profitiere von den Erfahrungen anderer, verachte diese nicht, mach aber auch deine eigenen.
9. Haben Sie Erfahrungen mit Gott oder dem Übernatürlichen gemacht?
Ja. Ich bin ja versucht es bei dem ja zu belassen aber eine Erfahrung möchte ich dann doch erzählen. Auf meinem Weg zu Gott sah ich den Film Die Passion Christi. Am Ende des Films verspürte ich eine starke Berührung ohne das jemand hinter mir saß oder stand (die Personen neben mir waren es nicht). Damals habe ich das nicht verstanden. Heute weiß ich, es war eine Berührung vom Herrn, er hat mich quasi abgeholt.
10. Was ist ihr Lebensmotto bzw. Lieblingszitat?
Der eine oder andere wird jetzt sicher denken, klar, konnte ja nur was aus der Bibel sein. Für mich ist die Beziehung zu Gott und seinem Wort mit der Zeit so stark geworden das es einfach so klar ist. Eins meiner Lieblingszitate ist:
Bitte nicht anklicken - nur für Multiplikatoren.Römer 8,31+32: 31 Was sollen wir nun hierzu sagen? Wenn Gott für uns ist, wer ist gegen uns? 32 Er, der doch seinen eigenen Sohn nicht verschont, sondern ihn für uns alle hingegeben hat – wie wird er uns mit ihm nicht auch alles schenken?
Bild: Karlheiz Liebisch, © pixelio.de
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