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	<title>Cafe Inmeinerstrasse.de &#187; dumm glauben</title>
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	<description>Christlicher Glaube, Schwierigkeiten überwinden, Gott kennenlernen !</description>
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		<title>Zu dumm, um zu glauben &#8211; Teil 2</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 15:31:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Günther</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gott erfahren]]></category>
		<category><![CDATA[dumm glauben]]></category>
		<category><![CDATA[verzweifelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Schraube mit einem geraden Schlitz mithilfe eines Kreuzschlitzschraubenziehers herausdrehen ? Wer es schon einmal versucht hat, kennt das Ergebnis. Es funktioniert nicht. Obwohl es doch ein Schraubenzieher ist. So ist auch Glaube etwas, was verdrehte Situationen wieder in Ordnung bringen kann. Doch Glaube ist nicht gleich Glaube. Viele verwechseln Glauben mit dem Wort Vertrauen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><a href="http://www.inmeinerstrasse.de/blog/wp-content/uploads/2009/11/schrauberin.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-3650" title="schrauberin" src="http://www.inmeinerstrasse.de/blog/wp-content/uploads/2009/11/schrauberin-300x288.jpg" alt="" width="200" height="191" /></a><strong>Eine Schraube mit einem geraden Schlitz mithilfe eines Kreuzschlitzschraubenziehers herausdrehen ? </strong>Wer es schon einmal versucht hat, kennt das Ergebnis. Es funktioniert nicht. Obwohl es doch ein Schraubenzieher ist.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>So ist auch Glaube etwas, was verdrehte Situationen wieder in Ordnung bringen kann. Doch Glaube ist nicht gleich Glaube. </strong>Viele verwechseln Glauben mit dem Wort Vertrauen und Hoffnung. Zugegebenerma&szlig;en ist beides nicht leicht zu trennen. <span id="more-3648"></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #800000;"><strong>1) Glauben:</strong></span> setzt etwas als verwirklicht veraus, auch wenn dies in der Realtit&auml;t noch nicht der Fall ist (Definition Glaube nach Hebr&auml;er 11,1)</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Vorteil von Glauben:</strong> Gibt die Kraft die aktuelle Realit&auml;t zu relativieren, weil das Ergebnis im Innenzeugnis schon feststeht.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Beispiel:</strong> Du schaust dir ein aufgezeichnetes Fussballspiel an. Du weisst deine Mannschaft hat gewonnen. Beim Anschauen gibt es viele brenzelige Situationen. Aber da du schon das Ergebnis kennst, wirst du die Situationen im Licht des feststehenden Ergebnisses beurteilen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Nachteil von Glauben</strong>: Wenn du die Realit&auml;t zu lange verleugnen musst, wird dies Spannungen in dir erzeugen. Im Extremfall kann dich eine solche Glaubenskraft komplett aus der Realtit&auml;t herausreissen und dich in eine Scheinwelt hineinversetzen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>An was glaubst du.</strong> -<strong> Kritische Fragen, die du dir stellen kannst:</strong></p>
<p style="text-align: justify;">a) Ist deine Einstellung: Gott st&auml;rkt meine F&auml;higkeiten, um das Ziel zu erreichen?<br />
b) Ist deine Einstellung: Ich kann nichts dazu tun? &#8211; Die Hilfe kommt nur &uuml;ber andere?<br />
c) Ist das Wunder so &uuml;bernat&uuml;rlich, dass es keinen nat&uuml;rlichen Anmarschweg gibt? Vollzieht es sich instantm&auml;&szlig;ig?<br />
d) Ist mein Glaube etwas, mit dem ich versuche, meine eigene Verantwortung entweder an Gott oder auf andere Menschen abzuw&auml;lzen?
</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><span style="color: #800000;">2) Hoffnung:</span> </strong>Hoffnung ist zukunftsbezogen. Das Ergebnis ist offen, doch die Hoffnung motiviert dich so stark, dass du weiter deinen Weg gehen kannst.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Beispiel</strong>: Dein Notendurchschnitt in der Schule ist ein Viertel Jahr vor dem Zeugnis bei 4,1 . Mit 4 w&uuml;rdest du das Klassenziel erreichen. Nachdem du einmal richtig gelernt hast, schaffst du prompt eine 3- in Mathe. Jetzt bist du voller Hoffnung, dass wenn du so weiterlernst, das Klassenziel erreichbar ist.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Vorteil:</strong> Hoffnung erzeugt Motivation und Antrieb. Durch Hoffnung geben wir nicht auf und wollen weitermachen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Nachteil: </strong>In Spr&uuml;che steht, dass hingezogene Hoffnung das Herz krank macht. Wenn das Ergebnis nicht in absehbarer Zeit greifbar ist, dann geht der Antrieb ins Leere. Die Kraft, die wir f&uuml;r die Hoffnung ben&ouml;tigen, f&auml;ngt an uns nun die Energie zu rauben, neue Entscheidungen zu treffen. Die Motivation f&auml;ngt an sich gegen einen selbst zu richten. Letzlich f&uuml;hrt dies in eine passive Grundhaltung und in Unt&auml;tigkeit.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Was hoffst du.</strong> -<strong> Kritische Fragen, die du dir stellen kannst:</strong></p>
<p style="text-align: justify;">a) Ruht meine Hoffnung auf realistischen Annahmen?<br />
b) Verbaut mir meine Hoffnung neue notwendige Entscheidungen?<br />
c) Hoffe ich nur oder handele ich auch entsprechend meiner Hoffnung?<br />
d) Erzeugt die Hoffnung in mir bereits Bitterkeitsgef&uuml;hle?
</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #800000;"><strong>3) Vertrauen:</strong></span> Vertrauen setzt eine Beziehung voraus. Zu sich selbst, zu Gott oder zu anderen Menschen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Vorteil:</strong> Bei Personen, denen wir vertrauen, f&auml;llt es uns dann anschlie&szlig;end besonders leicht, ihren Aussagen zu glauben und uns von ihnen motivieren zu lassen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Nachteil:</strong> Vertrauen ist in erster Linie eine Beziehung. Nichts muss daraus resultieren. Im Extremfall kann man sich so mit einer Person den ganzen Tag lang unterhalten und nichts tun. Das gleiche gilt auch f&uuml;r das Gebet. Wir k&ouml;nnen den ganzen Tag mit Gott reden, ohne unserem Glauben Taten folgen zu lassen. Und bekanntlich ist der Glaube nach Jakobus ohne Taten tot und zu nichts n&uuml;tze.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Wie vertraust du.</strong> -<strong> Kritische Fragen, die du dir stellen kannst:</strong></p>
<p style="text-align: justify;">a) Vertraue ich der Person wirklich oder mache ich mich von ihr abh&auml;ngig?<br />
b) Ist die Vertrauensbeziehung symbiotisch ( ein Kuckucksei im Nest eines anderen)<br />
c) Gebe ich durch das Vertrauen meine Eigenverantwortung auf?</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #800000;"><strong>F</strong></span><strong><span style="color: #800000;">azit: Nur das angemessene Instrument &#8211; zur richtigen Zeit &#8211; innerhalb einer bestimmten Zeitspanne  f&uuml;hrt zum richtigen Resultat. Oft ist ist es auch eine Abfolge von unterschiedlichen Instrumenten.</span><br />
</strong>
</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Glaube </strong>sollte immer auf einem aktuellen Wort Gottes an dich pers&ouml;nlich beruhen. Wenn die inneren Spannungen zu gro&szlig; sind, dann ist es nicht unehrenhaft, zu sagen: Ich akzeptiere die Realtit&auml;t so wie sie ist. Vielleicht helfen mir andere Wege, um mein Ziel zu erreichen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Um meiner seelischen Hygiene willen gebe ich mein Glaubensziel eventuell sogar lieber ganz auf.</strong> Denn, was n&uuml;tzt es mir, wenn ich die Welt gewinne, aber meine Seele verliere.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>F&uuml;r manche kann es wichtig sein, zu akzeptieren, dass Wunder auch &uuml;ber einen l&auml;ngerw&auml;hrenden Prozess geschehen k&ouml;nnen.</strong> Der Vorteil ist, dass sich in einer solchen Zeitspanne die Gedanken langsam mitver&auml;ndern. &#8211; Auch mit einem Teel&ouml;ffel k&ouml;nnen Berge versetzt werden.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Das beste kann es tats&auml;chlich sein, den &#8220;Glauben einfach beiseite zu legen&#8221; und zu den Grundlagen der Beziehung zu Gott zur&uuml;ckzugehen.</strong> Nichts ist verloren. Man kann ja sp&auml;ter mit dem Glaubensziel weitermachen. Die Grundlage der Beziehung zu Gott ist Vertrauen in seine Person. Deshalb kann es ges&uuml;nder sein, den Charakter Gottes zu studieren, als sich unentwegt in die Spannung zwischen vorweggenommenen Ergebnissen und der wahrgenommenen Realit&auml;t zu stellen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die Verwechslung zwischen Hoffnung und Glauben ist gef&auml;hrlich.</strong> Antrieb und Gewissheit sind zwei unterschiedliche Werkzeuge.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Beide Verhaltensinstrumente d&uuml;rfen niemals dazu f&uuml;hren, dass du deine Eigenverantwortung an andere abgibst und sie dich vom Handeln abhalten. </strong>Viele Menschen &uuml;bersch&auml;tzen, was sie in einem Jahr tun k&ouml;nnen, untersch&auml;tzen aber, was sie heute alles auf die Reihe bekommen k&ouml;nnten. &#8211; Was vor H&auml;nden liegt, das tue mit ganzer Kraft, lautet dazu der biblische Grundsatz.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Dieses &#8220;Schritt f&uuml;r Schritt vorangehen&#8221; wird auch ganz automatisch neue Hoffnung erzeugen, die auf realen Voraussetzungen beruht. </strong>Daneben sollte niemand einen Tag verbringen, an dem er nicht nach neuen Motivationsm&ouml;glichkeiten f&uuml;r sich sucht. Im Worte Gottes, am Beispiel erfolgreicher Menschen, im Gebet, im Lobpreis oder <span style="text-decoration: underline;">beim Erlernen neuer praktischer Fertigkeiten</span>.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #800000;"><strong>Dann wird es auch nicht mehr so schnell vorkommen, dass du v&ouml;llig hoffnungslos mit einem Kreuzschlitzschraubenzieher vor einer scheinbar bockigen Schraube sitzt, die du nicht herausbekommst.</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><span style="color: #800000;">Wer kennt solche Situationen? Schreibt mir!</span></strong></p>
<p>G&uuml;nther, Cafe Inmeinerstrasse</p>
<p style="text-align: right;">Bild: A. Dreher;© pixelio.de</p>
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