Was ist Demut? Ist es, sich erniedrigt zu fühlen .oder durch Umstände gebeutelt zu sein. Wir wollen uns mal eine Tabelle anschauen, die Aussagen der Bibel enthält zu Demut und dem Gegenteil (?) davon.
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Demut |
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Grundlage von Reichtum, Ehre und Leben |
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Eigennutz |
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mit Demut dient man dem Herrn |
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eitle Ruhmsucht |
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dem Demütigen gibt Er größere Gnade = unverdiente Gunst |
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seinen eigenen Willen tun |
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der Demütige wir erhöht zur rechten Zeit |
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aufgeblasen von der Gesinnung seines Fleisches |
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Gott kümmert sich um den Demütigen |
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widersteht Gott |
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= würdig wandeln der Berufung |
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erniedrigt sein |
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der Demütige unterwirft sich Gott |
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von der Welt sein |
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der Demütige widersteht dem Teufel |
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die Liebe des Vaters ist nicht in ihm |
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der Demütige hat mehr Freude |
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der Demütige geht mit seinem Gott |
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der Demütige sucht die Ehre Gottes |
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der Demütige ist wahrhaftig |
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Demut ist Ruhe für die Seele |
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in dem Demütigen ist keine Ungerechtigkeit |
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der Demütige ist vor dem Herrn |
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Welches Wort würdest du benutzen, um die andere Seite zusammenzufassen und zu benennen?
Meiner Ansicht nach wären Selbstsucht oder Stolz gute Begriffe.
Es geht also gar nicht darum, von Tragödien des Lebens zermartert zu werden (auch wenn diese oft eine Art demütige Haltung in uns hervorrufen). Auch hat Demut nichts damit zu tun, sich schlecht oder erniedrigt zu fühlen.
Gott hat kein Interesse daran, uns leiden zu sehen. Durch Jesus hat er uns hoch erhöht und uns alles geschenkt.
Solange wir noch solche falschen Bilder von IHM hegen und pflegen, kann er nicht unser Ein und Alles sein.
Ohne Glauben aber ist es unmöglich, <ihm> wohlzugefallen; denn wer Gott naht, muß glauben, daß er ist und denen, die ihn suchen, ein Belohner sein wird.
(Hebr 11, 6)
Zu glauben, dass “ER ist” bedeutet, dass wir glauben, dass Er tatsächlich so gut ist und uns über alles liebt.
Demut ist, IHN suchen, IHN kennen …
Demut bedeutet, wegzugehen von einem ich-bezogenen Leben, hin zu dem Leben, bei dem Jesus die zentrale Rolle spielt.
2. Ist Demut etwas, was ich aktiv tue oder werde ich gedemütigt
Im alten Bund gab es tatsächlich die Demütigung durch Umstände oder durch Gott.
Und ich rief dort, am Fluß Ahawa, ein Fasten aus, damit wir uns vor unserem Gott demütigten, um von ihm einen geebneten Weg zu erbitten für uns und für unsere Kinder und für alle unsere Habe.
(Esra 8, 21)
Ich habe erkannt, HERR, daß deine Gerichte Gerechtigkeit sind und daß du mich in Treue gedemütigt hast.
(Ps 119, 75)
Im neuen Bund stellen wir zunächst einmal fest, dass wir uns selbst demütigen.
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Kol 3, 12 |
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zieht nun an … Demut |
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1. Petr 5, 5-6 |
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umkleidet euch mit Demut. Demütigt euch…. |
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Jak 4, 10-11 |
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Demütigt euch… |
Wie demütige ich mich?
Ändere deine Sichtweise in Bezug auf die Frage, was Demut ist und plane demütig zu handeln (aktiv).
5 Ebenso ihr Jüngeren, ordnet euch den Ältesten unter! Alle aber umkleidet euch mit Demut <im Umgang> miteinander! Denn “Gott widersteht den Hochmütigen, den Demütigen aber gibt er Gnade”.
6 Demut vor Gott und Standhaftigkeit gegenüber dem Teufel. Demütigt euch nun unter die mächtige Hand Gottes, damit er euch erhöhe zur <rechten> Zeit
(1. Petr 5, 5-6)
Lasse Gott die Position, die Ihm gebührt. Gehe unter Seine Obhut, Aufsicht und Führung. Demut ist die Vorraussetzung für Ehre. Ehre nicht von Menschen, sondern von Gott. Die Art von Ehre, die wirklich zählt.
Die Furcht des HERRN ist Zucht zur Weisheit, und der Ehre geht Demut voran.
(Spr 15, 33)
Vor dem Sturz will das Herz des Mannes hoch hinaus, aber der Ehre geht Demut voraus.
(Spr 18, 12)
Die Folge der Demut <und> der Furcht des HERRN ist Reichtum und Ehre und Leben
(Spr 22, 4)
Unser Beispiel ist Jesus:
Nehmt auf euch mein Joch, und lernt von mir! Denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig, und “ihr werdet Ruhe finden für eure Seelen”
(Mt 11, 29)
Sei aktiv – aktive Demut bedeutet:
a) widerstehe dem Teufel
6 Er gibt aber <desto> größere Gnade. Deshalb spricht er: “Gott widersteht den Hochmütigen, den Demütigen aber gibt er Gnade.”
7 Unterwerft euch nun Gott! Widersteht aber dem Teufel! Und er wird von euch fliehen.
(Jak 4, 6-7)
b) sei nicht beherrscht durch deine Fleisch
Um den Kampfpreis soll euch niemand bringen, der seinen eigenen Willen tut in <scheinbarer> Demut und Anbetung der Engel, der auf das eingeht, was er <in Visionen> gesehen hat, grundlos aufgeblasen von der Gesinnung seines Fleisches,
(Kol 2, 18)
15 Liebt nicht die Welt noch was in der Welt ist! Wenn jemand die Welt liebt, ist die Liebe des Vaters nicht in ihm;
16 denn alles, was in der Welt ist, die Begierde des Fleisches und die Begierde der Augen und der Hochmut des Lebens, ist nicht vom Vater, sondern ist von der Welt.
(1. Joh 2, 15-16)
Verfasser:
Dieter Möller,
www.agapao.de
(mit Genehmigung)
Bild: BigMama, © pixelio.de
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