Was bringt uns das Jahr 2009? Wie können wir uns auf künftige Entwicklungen vorbereiten? Was wird alles auf uns zukommen? - Sicherlich wird es in manchen Bereichen wirtschaftlich und finanziell enger werden. In anderen Bereichen wird es aber vielleicht sogar besser werden. Was ist also die angemessene Reaktion auf die sich abzeichnenden Entwicklungen im Jahr 2009?
Diese Frage hat mich intensiv im Gebet bewegt. Auslöser waren eigentlich zwei Träume am 9. September und am 17. September 2008, in denen es darum ging, dass im Januar 2009 die Getreidepreise stark steigen (9. September) und am 17. September, dass eine Ernte bis zu 60 Prozent vernichtet wird. Beim Aufwachen dachte ich mir noch: Solche Prozentzahlen sind ja unvorstellbar.
Mit solchen Themen wie in den Träumen hatte ich mich im Alltag überhaupt nicht beschäftigt. Aus der Überraschung heraus ging ich ins Gebet. In der Finanzkrise habe ich natürlich auch vor allem an den zweiten Traum gedacht. Plötzlich erschienen solche Prozentzahlen gar nicht mehr so unmöglich. Inzwischen habe ich von Bekannten aus Deutschland und Amerika gehört, die Finanzen in diesen Größenordnungen verloren haben. Doch ich möchte betonen, dass ich diese Träume nicht als besonders aussagekräftig nehme. Nüchternheit ist Regel Nummer 1 bei Träumen. Wichtiger ist vielmehr, wie wir unserem Alltag aktiv begegnen. Auch Joseph der Träumer im alten Testament verwendete mehr Zeit dazu, das Getreide in Kornhäusern zu speichern als kluge Diskussionen über Traumauslegungen zu führen. Träume mögen ein Anstoss sein, bringen einen aber ohne Handeln und vernünftigte Entscheidungen im Alltag selten weiter
Doch was ich seither von Experten gehört und gelesen haben, legt doch zumindest nahe, dass es im Jahr 2009 wirtschaftlich etwas schwieriger wird. Grund genug für mich, um vertrauensvoll ins Gebet zu gehen. – Und Gott hat zweimal zu mir geredet, wie wir uns (zumindestens ich) verhalten können.
Seine Antwort ist: Baut echte Beziehungen und Netzwerke!
Indirekt ist die neue Community auf www.inunsererstrase.de eine Auswirkung dieser Kommunikation mit Gott. Eine neue Qualität von Gemeinschaft, sozialem Zusammenhang und echter Freundschaft ist ein wichtiger Ansatz solchen veränderten Zeiten entgegenzutreten und vertiefte Beziehungen der Schlüssel dazu.
Hier ein paar Tipps, wie wir echte Beziehungen aufbauen können:
- Hören Sie anderen aufmerksam zu. Richten Sie ihr Augenmerk darauf herauszufinden, was andere Menschen beschäftigt und was ihnen wichtig ist. Fühlen Sie sich in sie hinein.
- “Humanisieren” Sie ihre Beziehungen. Benutzen Sie Menschen nicht für ihre Ziele und sehen Sie sie nicht als Mittel zum Zweck. Seien Sie zweckfrei, wenn Sie Zeit mit Menschen verbringen. Vielleicht liegt die Kunst auch in einer bewussten Beschränkung auf Menschen, die “im Moment einfach dran sind”. Dies mögen viele oder auch wenige Menschen sein.
- Machen Sie anderen Geschenke und bieten Sie ihre Hilfe an. Menschen, die mich näher kennen, wissen, dass ich in letzter Zeit am Ende von Gesprächen öfters frage, ob ich noch was helfen kann (vielleicht mal eine Kiste schleppen, etc)
- Empfehlen Sie heute wenigstens drei Menschen und ihre Anliegen weiter. Werben Sie wohlwollend für diese Menschen. Im Gegenzug: Verkneifen Sie sich heute wenigstens einmal, schlecht über einen anderen zu reden.
- Erwarten Sie einfach keine Gegenleistung, wenn Sie mal was für andere getan haben. “Wirf dein Brot einfach aufs Wasser wie es ins Prediger 11 bildhaft heißt und vertraue, dass es wieder über viele Flüße und Strömungen indirekt zu Dir zurückkommt.”
- Leben Sie ihre Ehe und Beziehung verbindlich, auch in schwierigen Zeiten. Investieren Sie auch mehr Zeit in ihre Kinder.
- Leben Sie ihr Leben verbindlich in einer christlichen Gemeinschaft.
Bauen Sie Beziehungen. Jetzt! Lernen Sie die dazu notwendigen Mittel und Tipps aus der Bibel und kommen Sie wieder in einen “Beziehungsmodus”. Mit Menschen und mit Gott!
Zum Schluß ein schöner und versöhnlicher Traum, den ich vor kurzem hatte. Seine Botschaft ist schlicht und kurz: Alles ist gut.
Lesen Sie mehr über die oben erwähnten Themen und bereiten Sie sich damit auf das Jahr 2009 vor:
Zukunftsvoraussage für das Jahr 2008
Lernen auf die innere Stimme zu hören
Mit Jesus dein Geld in den Griff bekommen
Zehn Praxisratschläge für effizientes Selbstmitleid – Effizienter sein im Jammertal
Vertrauensökonomie und Finanzkrise
Verschwörungstheorien und Weltuntergangsstimmung
Netzwerke werden immer attraktiver
Günther, www.inunsererstrasse.de
Bild: mkdesign, pixelio.de
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Was wir tun könn(t)en? Spontan (!) fällt mir ein – wir könn(t)en endlich anfangen, Gott wirklich zu vertrauen. Wir könn(t)en anfangen, in unserer Geschichte zu lesen und Gottes Gedanken zu lesen, zu erfahren/zu erfassen, was Sein Plan mit und für uns ist. Wir könn(t)en endlich anfangen zu begreifen, daß genau das alles bereits geschrieben steht – in den Offenbarungen. Wir könn(t)en uns mit der Realität einmal auseinandersetzen – mit Gottes Realität, denn wir sind hier nur ‘auf der Durchreise’ … (vgl. 1. Petrus 2,11).
Das soll jetzt gar nicht überheblich oder besserwisserisch klingen, vielmehr eine Möglichkeit aufzeigen, denn NOCH haben wir die Wahl …