Zwei Hauptfallen in Beziehungen überwinden

Zwei Hauptfallen in Beziehungen überwinden


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Kennen Sie die Mitte der Bibel? Nein, das ist keine schwierige Auslegungsfrage! Ich meine den Vers in der Bibel, der genau in der Mitte des Wortes Gottes liegt.Vielleicht wird auch für sie dieses Wort zur Mitte ihres Lebens im Umgang mit Menschen. Ein Wort des Gleichgewichts für unsere manchmal gegenläufigen Bedürfnisse sowohl nach Nähe wie auch nach Freiheit. Ein Hinweis aus der Mitte der Bibel, Gott selbst zum Mittelpunkt unseres Lebens zu machen.

Die Mitte der Bibel befindet sich in Psalm 118:

Es ist gut, auf den HERRN zu vertrauen und sich nicht auf Menschen zu verlassen.
Psalm 118, 8

Die Mitte der Bibel zeigt uns hier einen Weg auf, wie wir zwei große Fallen im Umgang mit Menschen vermeiden können. Dabei meine ich besonders den Umgang mit Menschen, die einem nahe stehen und die einem wichtig sind: Freunde, Familie und unsere Vorbilder in unserer nächsten Nähe.

Falle 1:

Wenn es gut läuft, dann genießen wir die Nähe zu Menschen, die wir mögen und die uns gern haben. Gerne verlassen wir uns auf ihre Meinung und ihre Ansichten. Wir vertrauen mehr und mehr auf ihre Unterstützung und zählen auf sie in schwierigen Situationen. Was aber, wenn ein Schatten auf die Beziehung fällt, sei es nur vorübergehend oder auch für länger? Dann merken wir zu unserem großen Unbehagen, dass wir uns innerlich mehr von diesen Menschen abhängig gemacht haben als uns dann gerade lieb ist. Wir erleben uns als von ihnen abhängig. Dies wird auf Dauer eine vielleicht kaum merkbare Menschenfurcht in unserem Herzen erzeugen.

Die Lösungsweg aus der Mitte der Bibel im Vers oben lautet: Wir verlassen uns von Anfang an auf Gott und setzen unser Vertrauen nicht auf Menschen. Ein anderes Bibelwort bringt es sehr schön auf den Punkt: Menschenfurcht stellt eine Falle; wer aber dem Herrn vertraut, ist in Sicherheit. Sprüche 29, 25.

Falle 2:

Wir entwickeln innerlich von Anfang an eine Haltung des Misstrauens. Wir nehmen einfach an, dass die anderen uns in letzter Konsequenz doch immer nur übel mitspielen. Ob unabsichtlich oder absichtlich. Sie werden einen verletzen! Dies wollen wir vermeiden und schieben deshalb vor unsere Beziehungen einen Riegel aus Misstrauen.

Wo liegt hier das Gleichgewicht? Wie können wir uns einerseits nicht von Menschen abhängig machen und gleichzeitig offen und positiv gegen sie bleiben? Direkt vor der Mitte der Bibel stehen folgende interessante Worte:

Der Herr ist für mich unter denen, die mir helfen.
Psalm 118,7

Gutes und Hilfreiches wird uns durch Menschen erwiesen werden. Aber wir erwarten es von Gott. Es ist Gott, der uns letztlich hilft. Wir sind nicht abhängig von dem einen oder dem anderen Menschen. Das heißt, wir nehmen bewusst unseren Blick weg von den Menschen und richten unsere Erwartungen und unser Herz auf Gott aus.

Verlassen Sie sich in Zukunft auf Gott als Mittelpunkt in ihren Beziehungen. Diese Haltung wird eine neue Freiheit im Umgang mit anderen Menschen erzeugen. Die Beziehung zu Gott ist die Mitte unseres Lebens.

Günther, Cafe Inmeinerstrasse

Bild: © pixelio.de Fotograf: Pauline


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2 Responses so far.

  1. Gina sagt:

    Hey,
    Mich würde ja mal interessieren, wie du das raus gefunden hast, dass Psalm 118,8 genau die Mitte der Bibel ist? ;)
    Ansonsten interessanter Artikel.

  2. Günnie sagt:

    Na ganz einfach. Mein alter Pastor hat das gesagt :-)

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